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Wolver Lab
Wolver Lab

Geschichte

Unternehmensgründer

1913-1992

Günter Besser wurde 1913 in Schkeuditz, in der Nähe von Leipzig geboren. Er studierte und promovierte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Besser war bei der Umgestaltung des größten ostdeutschen Chemiekonzerns in Leuna bereits dort beschäftig und übernahm 1951 die Leitung der dortigen Forschungsabteilung mit dem Schwerpunkt Erdölprodukte, wo er anschließend mit seinem zukünftigen Geschäftspartner Hans Mitse, einem jungen Dipl.-Chemiker, zusammentraf. Unter der Führung von Besser waren Schmiermittel für vielfältige Maschinen im Bereich der Schifffahrt, Industrieproduktion, Luftfahrt-, Automobil- und Militärindustrie entwickelt worden.

1922-1999

Hans Mitse wurde 1922 in der Kurstadt Baden-Baden im Südwesten Deutschlands geboren. Er studierte an der Fakultät für Chemie der Universität Karlsruhe. Mitse entschied sich, den Weg seines Vaters fortzusetzen, der als Chemiker in der Forschung für die Regierung arbeitete. Als einer der besten Studenten absolvierte er ein Praktikum beim größten Chemieunternehmen Deutschlands in Leuna, wo Entwicklungs- und Produktionskapazitäten für Düngemittel, Tenside, Erdölprodukte und andere chemische Verbindungen angesiedelt waren. Der junge Chemiker kam in die Abteilung zur Forschung an Erdölprodukten unter der Leitung seines zukünftigen Partners - Dr. Günter Besser. Mitse machte schnell Karriere, indem er dutzende von Verfahren für die Produktion von Schmiermitteln entwickelte. Er erforschte die Auswirkungen, die bei der Reibung von unterschiedlichen Oberflächen unter den verschiedensten Bedingungen entstehen sowie deren Einfluss auf den Verschleiß.

Geschichte Wolver Lab

1955

Das erste unabhängige gemeinsame Projekt von Besser und Mitse war die Zusammenarbeit mit DKW - Teil der damaligen Auto Union, die die zweitgrößte Automobilfirma in Deutschland war. Das Ergebnis der Wissenschaftler aus der Projektarbeit waren Schmierstoffe für das werkseigene Rallye-Team, welches an der für seine schweren und staubigen Etappen bekannten Ost-Afrika Rallye teilnahm. Am Ende wurden die Erwartungen der Kunden übertroffen, Mitse und Besser bekamen beste Referenzen

1956

Ein gemeinsames Projekt mit der Knorr-Bremse AG, dem führenden deutschen Hersteller für Eisenbahnbremssysteme, bestärkte die Wissenschaftler in ihrer Entscheidung, weiter zusammen an der Entwicklung von speziellen Schmiermitteln zu arbeiten.

1957

Im Frühjahr 1957 haben Dr. Günter Besser und der junge Ingenieur Hans Mietze ein Laboratorium für angewandte Chemie in Emmering (Bayern) gegründet. Der erste wichtige Auftrag für das Labor war die Entwicklung eines Motorenöls, das den Betrieb von Maschinen für den Wiederaufbau der Buraimi-Oase (Vereinigte Arabische Emirate) in der Hitze und dem Staub der Arabischen Wüste erlaubte. Die nächste Aufgabe bestand darin, Spezialöle zu entwickeln, die ihre charakteristischen Eigenschaften auch bei sehr niedrigen Temperaturen und salzhaltiger Luft behalten. Auf diesen frühen Aufgaben basiert die spätere Ausrichtung des Unternehmens hin zur Entwicklung von Motorenölen und Schmierstoffen für extreme Bedingungen.   

1957-1962

Mitse und Besser setzten ihre Forschungen im Bereich der mechanischen Reibung (Tribologie) fort und entwickeln dabei einzigartige Schmierstoffe für viele mechanische Anwendungsgebiete. Durch die gemeinsame Begeisterung widmeten die beiden Kollegen ihre besondere Aufmerksamkeit dem Motorsport. Sie arbeiteten mit Werksmannschaften der damals bekannten Automobilhersteller, wie dem VEB Sachsenring Automobilwerke Zwickau zusammen und entwickelten Spezialschmierstoffe für deren Rallye-Mannschaft.

Durch die besonderen Bedingungen bei einer Rallye und die Lösung spezifischer Probleme einer so beanspruchten Technik bildete sich allmählich ein Team von Spezialisten, das in der Lage war, jeden noch so außergewöhnlichen Auftrag abzuarbeiten. Dadurch wurde man zu einem angesehenen Forschungslabor, das sowohl für Rohstofferzeuger als auch Ausrüster interessant war. Diese Aufträge waren mitbestimmend für die Spezialisierung der Firma.     

1962

Günter Besser und Hans Mitse gründen das Forschungs- und Entwicklungsunternehmen Wolver Laboratory, mit einem Schwerpunkt auf der damals noch jungen Fachrichtung Tribologie.

1973

Das Wolver Laboratory nimmt an der Automobilausstellung in Frankfurt teil.

1976

Mit steigender Auftragslage sieht sich die Firmenleitung angespornt, das Unternehmen zu vergrößern und zu modernisieren, um auf dem neuesten Stand zu sein. Dafür wird modernste Forschungs- und Laborausrüstung angeschafft.

1984

Die Firma startet in großem Umfang mit der Anwerbung von Absolventen der technischen Universitäten, die ihre Begabung in den naturwissenschaftlichen Fächern beweisen, mit dem Ziel, das Potential der Absolventen für die Forschungsrichtung des Unternehmens zu nutzen.

1994

Nach der Verabschiedung der neuen Öko- und Abgasstandards zum Umweltschutz in den USA entwickelt Wolver Lab als eines der führenden Unternehmen Dieselöle des Qualitätsstandards API CG-4.

2000

Während die Forschung immer noch im Vordergrund steht, wagt die Wolver Lab den Eintritt in den Markt mit eigenen Produkten unter der Marke Wolver und lässt ihre Produkte von führenden deutschen Rohstoffherstellern unter ständiger Kontrolle von Wolver produzieren. 

2006

Wolver wird Sponsor in der Rennserie WRC. Wolver Lab sponserte das britische Rallye-Team M-Sport, das an der Meisterschaft mit einem Ford Fiesta S 1600 teilnahm.

2009

Mit steigendem Auftragsvolumen fällt die Entscheidung, Wolver Lab Filialen in Großbritannien und Spanien zu eröffnen. 

2010

Das Wachstum des Unternehmens wird vom Umzug des Hauptsitzes nach Köln begleitet. Das Sponsoring in der WRC wird fortgeführt.

2011

Wolver Lab versendet die erste Ware in den osteuropäischen Markt.

2012

Robert Meinzer wird Geschäftsführer der Wolver Lab GmbH. Mit seiner beträchtlichen Management-Erfahrung, die er unter anderem beim TÜV-Rheinland sammelte, soll er das Unternehmen weiter voran bringen. Wolver Lab beginnt mit jährlichen Aktionen für die Kunden. 2012 startete die Aktion „Geographie Wolver“, in der eine Pauschalreise zum WRC-Finale ausgespielt wurde.

2013

Gewinnspiel „Das beste Tuning“. Das beste Foto eines getunten Autos mit einem Kanister Wolver Öl darauf gewann ein Ticket für die Endrunde der Rallye Dakar 2014 in Chile. Wolver Lab nahm erstmalig an der Internationalen Automobilausstellung in der GUS - Automechanika 2013 in Moskau (Russische Föderation) teil.

2017

Unsere neue Firmenadresse.

Das Firmenwachstum, Erweiterung des Kundenbestands und Lieferantennetzwerks haben dazu geführt, dass ein separates Büro notwendig war, um die Vertretungsfunktion wahr zu nehmen und sich mit den operativen Aufgaben zu befassen.  Somit bekommen die technischen Spezialisten die Möglichkeit  sich auf die Forschung zu konzentrieren.